Jeder kennt bestimmt die klassische Isomatte vom Camping auf Rucksack- oder Fahrradtouren. Es diese 1 – 1,5 Zentimeter dünne Schaumstoffmatte die beim Schlafen vor Kälte und Nässe aus dem Boden schützen soll.

Im Gegensatz zu einer Luftmatratze ist die Isomatte natürlich sehr robust und geht nicht bei jedem spitzen Stein direkt kaputt. Zudem ist sie recht strapazierfähig, hat gute Isolationseigenschaften und lässt sich wunderbar aufrollen. Somit ist die Isomatte also wunderbar für gewichtsreduzierte Touren geeignet und sorgt für einen trockenen und halbwegs warmen Schlafplatz.

Unterschied zur selbstaufblasbaren Isomatte

Nun gibt es allerdings die neue modernere Art der Isomatte. Im Gegensatz zur oben beschriebenen normalen Variante, besteht eine selbstaufblasbare Isomatte nicht nur aus einer Schicht Schaumstoff, sondern ist eher in Sandwichform aufgebaut.

Die Außenhülle bildet ein aus Nylon bestehendes Fasergewebe. Diese Ummantelung besitzt ein Luftventil, ist höchst belastbar und zudem bei vielen Modellen schmutz- und wasserabweisend.

Im Inneren befindet sich nun ein Füllstoff, eine Art Flies oder Schaumstoff, der große Luftblasen besitzt und gerne ein möglichst großes Volumen einnimmt.

Wieso selbstaufblasend?

Manchmal stellt sich die Frage, wie überhaupt eine selbstaufblasbare Isomatte funktioniert und wie diese sich überhaupt selbst aufblasen kann. Die Antwort und der Trick dieser Art von Isomatte liegt im Inneren, also bei dem Füllmaterial.

Dieses hat immer den Drang zu expandieren und einen möglichst großen Raum im Innern der Matte einzunehmen. Sobald nun das Ventil geöffnet ist, kann Luft in die Isomatte strömen und das Flies hat genügend Platz sich auszudehnen.
Es ist also als würden Sie einen Schwamm zusammendrücken und sobald Sie ihm wieder Platz zur Entfaltung geben, wird dieser seine ursprüngliche Form und Größe annehmen.

Besondere Vorteile einer selbstaufblasbaren Isomatte

Im Prinzip kombiniert die selbstaufblasbare Isomatte die Vorteile einer Luftmatratze mit denen einer normalen Isomatte. Auf der einen Seite ist eine Isomatte sehr robust, leicht und einfach zu transportieren und auf der anderen Seite ist der Vorteil bei einer Luftmatratze, dass sie eine leicht erhöhte Liegeposition und mehr Komfort bietet.

Zusammenfassend hier noch einmal in Stichpunkten:

  • Robust und widerstandsfähig, auch gegenüber spitzen Gegenständen
  • Schmutz- und Wasserabweisend
  • Sehr gute Isolationseigenschaften und hoher Liegekomfort
  • Geringes Gewicht und leicht zu transportieren

Fazit und Empfehlung

Zu empfehlen ist die selbstaufblasbare Isomatte immer dann, wenn Sie ein gewisses Maß an Komfort wünschen und trotzdem möglich gewichtsreduziert reisen wollen. Natürlich können sie auch zu einer Luftmatratze greifen; diese ist dann jedoch nicht so widerstandsfähig und auch das Aufblasen dauert ohne Pumpe wesentlich länger und bei Luftbetten mit integrierter Pumpe benötigen Sie zudem immer eine Steckdose.

Bevor Sie nun einfach eine selbstaufblasbare Isomatte kaufen, haben wir im folgenden einige Modelle zusammengetragen, die wir Ihnen empfehlen können.

Black Canyon Selbstaufblasbare Luftmatratze

Die selbstaufblasbare Luftmatratze von Black Canyon ist unser Favorit und empfiehlt sich jedem der gerne auf Tour geht und eine geeignete Unterlage für den Schlafsack sucht.

Die Matte bläst sich in wenigen Sekunden selbst auf und ist mit 1,4kg eine leichte bzw. kompakte Isomatte. Das Nylon 250T Polyester-Gewebe ist ein äußerst robustes Material das gute Isolationseigenschaften aufweist und zudem schmutz- und wasserweisend ist. Wahlweise kann die Matte in den Stärken 3, 5, 7 und 10 cm erstanden werden und bietet somit Jedem das passende Modell.