Matratze reinigen – Darauf sollten Sie achten

In unseren Betten lauern viele Bakterien und Milben. Selbst wenn wir die Bettwäsche regelmäßig wechseln, bleiben sie vorhanden, weil sie sich in der Matratze festgesetzt haben. Dabei reinigen wir diese zu selten, obwohl das gar nicht schwer ist. In diesem Text erklären wir Ihnen, was es beim Reinigen der Matratze zu beachten gibt und wie Sie für hygienische Verhältnisse im Bett sorgen.

Wir verbringen viel Zeit im Bett. Bis zu neun Stunden Schlaf braucht ein Erwachsener in der Nacht.

Sind wir wach am Morgen, sollten wir auch dem Bett die nötige Zeit zum Regenerieren geben.

Das heißt, wir sollten die Bettdecke zurückschlagen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Doch das machen nur wenige richtig.

Stattdessen bleibt die Decke auf der Matratze und nach wenigen Minuten wird das Bett gemacht. Dabei legen wir die Bettdecke ordentlich auf die Matratze und verhindert dabei, dass beide ausdünsten können.

Es besteht die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit dort sammelt. Somit schaffen in einen idealen Nährboden für Bakterien und Milben.

Die haben wir zwar unweigerlich in unseren Betten, sollten ihr Vorkommen aber auf ein Mindestmaß reduzieren. Schließlich können Sie Allergien und Krankheiten auslösen.

Wie bei allen anderen Textilien gilt auch bei jeder normalen Matratze oder Klappmatratze der folgende Grundsatz: Verunreinigungen sollten so schnell wie möglich beseitigt werden.

Sie hinterlassen unter Umständen nicht nur unschöne Flecken, beschleunigen beispielsweise das Ansiedeln von Bakterien. Das gilt insbesondere für Essensreste. Auf diesem fühlen sie sich wohl. Doch Verunreinigungen müssen nicht zwangsläufig sichtbar sein. Unweigerlich landen kleine Hautschuppen, Schweiß und Staub in unseren Betten.

Selbst wenn wir intensiv auf unsere Schlafhygiene achten, lässt sich dies nicht verhindern. Eine regelmäßige Säuberung der Matratze ist folglich unbedingt notwendig und wir zeigen Ihnen zwei Arten wie Sie Ihre Matratze reinigen können.

Das sollten Sie bei der Trockeneinigung beachten

Um trockenen Schmutz von der Oberfläche einer Matratze zu lösen, reicht es bereits aus, sie zu bürsten oder mit einem Staubsauger abzusaugen. Dafür sollten Sie eine weiche Bürste verwenden beziehungsweise die Polsterbürste des Staubsaugers. Sie gehen schonend mit dem Material um.

Manche Sauger haben sogar eine Milbenbürste, die konzipiert wurde, um Milben von Stoffen und Textilien zu entfernen. Diese Reinigung der Oberfläche sollten Sie mindestens einmal im Monat durchführen; dies gilt auch für einem beflocktem Luftbett.

Zusätzlich bietet es sich an, regelmäßig Natron-Pulver oder Waschsoda zu verwenden, um die Matratze zu reinigen. Bei diesen Mitteln handelt es sich um Pulver, das auf die Matratze aufgetragen wird und dort mehrere Stunden lang einwirkt.

Anschließend wird es von der Matratze entfernt, am besten mit einem Staubsauger.

Nassreinigung mit einem Waschsauger

Handelt es sich hingegen um Verschmutzungen, die sich bereits tiefer im Gewebe ausgebreitet haben, hilft meist nur eine Nassreinigung. Am komfortabelsten geht das mit einem Waschsauger.

Den haben zwar nicht viele von uns zu Hause, doch die Geräte können in Baumärkten oder Möbelgeschäften gemietet werden. Dabei wird die Matratze einfach mit der Spitze des Geräts abgefahren.

Es mischt dabei Wasser und Reinigungsmittel aus dem Tank, um das Gemisch dann anschließend auf die Matratze zu sprühe. Im gleichen Arbeitsschritt wird das Reinigungsgemisch auch direkt wieder vom Sauger aufgesaugt.

In einem einzigen Arbeitsschritt werden so Schmutz bzw. Milben gelöst und gleichzeitig auch direkt entfernt. Bei Bedarf kann die Prozedur an der gleichen Stelle mehrfach wiederholt werden, bis die sichtbaren Verunreinigungen entfernt sind.

Vor dem Kauf eines solchen Gerätes empfehlen wir im Internet die Konsultierung eines entsprechenden Waschsauger Test, in dem aktuelle Geräte getestet und verglichen werden.

Dabei ist darauf zu achten, dass die Matratze nach der Reinigung mehrere Stunden nicht verwendet werden darf. Nur so kann die Feuchtigkeit vollständig verdunsten und der Bildung von Schimmel vorgebeugt werden.

Auch mit einfachen Hausmitteln lässt sich eine Matratze nass reinigen. Dazu benötigen Sie warmes Wasser, einen Schwarm sowie Essig, Backpulver oder Natron als Reinigungsmittel. Bei der Anwendung sollten Sie darauf achten, dass das Reinigungsmittel vorsichtig tupfend aufgebracht wird. Würden Sie es reibend auftragen, bestünde die Gefahr, dass es weiter in die Matratze eindringt.

Die regelmäßige Reinigung der Matratze ist also sehr wichtig. Dabei reicht es nicht aus, die Matratze abzusaugen. Mehrere Male im Jahr sollten Sie sie außerdem auch mit den passenden Reinigungsmitteln und warmem Wasser bearbeiten.

Fazit

Die regelmäßige Pflege von Matratzen ist für einen gesunden und erholsamen Schlaf unabdingbar.

Wir empfehlen die Reinigung der eigenen Matratze einmal im Quartal durchzuführen, um so Verschmutzungen frühzeitig entfernen und auch Milben bekämpfen zu können.

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